Bayerischer Rollsport- und Inline-Verband
Inline-Skaterhockey in Bayern

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Optimistisch und mit vielen Neuerungen aus der Zukunftskonferenz ins Jahr 2022

24.01.2022 00:37 - Eingestellt von Michael Bauer

Das bayerische Skaterhockey geht optimistisch ins Jahr 2022. Die Sportkommission plant einen normalen, coronakonformen Spielbetrieb. Auf der digital durchgeführten Spartenversammlung wurden den Vereinen das Programm, die Ligeneinteilungen (siehe Newsmeldung unten) und eine große Zahl an Neuerungen für die Spielzeit vorgestellt – Neuerungen, an der die Vereine in einer Zukunftskonferenz Ende 2021 selbst ihren Anteil hatten.

 

In beiden Herrenligen sind je acht Teams gemeldet. Die teilnehmenden Teams votierten für die Variante mit je zwei Staffeln in Regionalliga und Landesliga, um coronabedingt möglichst viel Spielraum zu haben und auch den Aufwand gering zu halten. Diesem Wunsch entsprach die Kommission. Einen Neuling gibt es nicht, Marktoberdorf kann dieses Jahr kein Team stellen.

 

Im Nachwuchs ist die Anzahl der Mannschaften wieder gewachsen. Der TV Augsburg kann in allen vier Altersklassen wieder Teams stellen, der ERC Ingolstadt ist nach seiner Pause wieder mit dabei und die Donaustauf Crocodiles stellen neu eine Bambinimannschaft. Atting schickt zwei Jugendmannschaften ins Rennen. Zudem kündigten die Nürnberg Patriots an, für 2023 eine Nachwuchsmannschaft melden zu wollen (man habe derzeit eine größere Zahl Jugendlicher in verschiedenen Altersklassen), in Donaustauf gibt es auch eine Perspektive für eine U13 oder U16. „Die Entwicklung ist sehr positiv“, sagte Jugendleiter Martin Eckert. „Es freut mich, dass wir wieder mehr Nachwuchsteams haben. Wir kommen der Zielvorstellung von sechs Teams pro Liga wieder näher, tendenziell können wir mit zweiten Mannschaften von Clubs sogar auf sieben oder acht Teams pro Liga kommen. Dann kämen sehr attraktive Modi zum Tragen.“

 

Nun geht es ans Erstellen der Spielpläne. „Wir sind guter Dinge, den Spielbetrieb im März oder April starten zu können“, sagte Kommissionsvorsitzender Thomas Weiß. „Ansonsten müssten wir noch einmal dementsprechend reagieren.“ Turniere vorab wie der Bayernpokal oder das Nachwuchsfrühjahrsturnier sind allerdings nicht geplant. Weiß richtete noch einmal einen Dank an die Vereine und die Kommissionsmitglieder. „Wir waren 2021 der erste Landesverband in Deutschland, der im Juni nach den Lockerungen wieder starten konnte. Das hat gezeigt, dass wir im Verband und bei den Vereinen sehr flexibel sind.“

 

Die im Herbst durchgeführte Zukunftskonferenz (siehe Newsmeldung vom 19. November) führt nun direkt zu mehreren Veränderungen im Spielbetrieb, die sich positiv auf die Struktur sowie auf die Belastung der Vereine auswirken sollen. Unter anderem wurde die Ausbildungsstruktur bei den Schiedsrichtern, Zeitnehmern und Trainern teilweise digitalisiert. Damit ist der BRIV ein Vorreiter in Deutschland. Dazu wurde das Zeitnehmer- und auch das Schiedsrichtersoll aufgeweicht, ein neuer Schiedsrichterfördertopf bringt einhergehend mit deutlich niedrigeren Kosten für Aus- und Weiterbildung eine wesentliche finanzielle Erleichterung. „Die Hürden für die Vereine werden damit sukzessive geringer“, sagte Weiß. „Es ist hier wahnsinnig viel passiert. Gerade die Themen Zeitnehmer und Schiedsrichter sind Veränderungsbastionen. Da marschieren wir deutschlandweit voran und trauen uns etwas. Das sind nämlich letztlich keine kleinen Veränderungen.“

 

Ein direktes Produkt der Zukunftskonferenz ist auch die neue Rookie-Liga, die Neulingen oder auch ehemaligen Teams die Chance geben soll in eine Art Spielbetrieb hineinzuschnuppern. Ziel ist, diese in die Landesliga hinzuführen. Noch unklar ist die Einteilung in der Liga. Hier wird die Zahl der Teams nach einer Videokonferenz Ende Februar feststehen. Schon jetzt haben sich aber sieben Interessenten aus verschiedensten Teilen Bayerns gemeldet, was die Kommission mit Freude aufnahm.

 

Auch das Thema Marketing nahm in der Zukunftskonferenz Raum ein. Mit ausgehend vom BRIV entstand 2021 ein Kompetenzteam aus Vertretern aus ganz Deutschland (eine große Zahl kam dabei aus Bayern), die mit einer Kampagne, zugeschnitten auf Spieler, Eltern und Vereine, Skaterhockey nicht nur vorstellen, sondern auch ins Bewusstsein der Sportlerinnen und Sportler bringen wollen. Dazu wurde nicht nur ein neues Logo entwickelt, es entstanden und entstehen mithilfe der Vereine aus Augsburg, Atting und Deggendorf auch Imagevideos, die auf einer in Kürze online gehenden Homepage präsentiert werden. Ziel ist es, die Breite der Spieler und Vereine zu vergrößern und so wieder mehr Teams für den Spielbetrieb zu gewinnen.

 

Für den Herbst des Jahres ist erstmals seit vielen Jahren wieder ein Trainer-C-Lehrgang geplant. Hier werden derzeit Termine und Ansetzungen in Verbindung mit Harald Knott, Leiter der Trainerausbildung bei der ISHD, abgestimmt. Auch hier soll digital gelehrt werden, was die Hürden für die Trainer enorm senkt: Die Theorie soll demnach zusammen mit Teilnehmern anderer Lehrgänge digital stattfinden, die Präsenztermine sind an bayerischen Standorten wie Atting, Deggendorf oder Augsburg vorgesehen. Bayerische Vereine hatten hier jüngst Bedarf angemeldet.

 

Offiziell verabschiedet wurden mit Markus Gramann ein langjähriger Staffelleiter und mit Adalbert Ochotta, der als Webmaster ausgeschieden war. Weiß würdigte Ochotta für dessen hohe Verdienste rund um die Erstellung der Homepage und die digitale Grundstruktur. „Er hat in rund 20 Jahren hervorragende Dienste für den BRIV geleistet. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“

Ligeneinteilung 2022

23.01.2022 22:45 - Eingestellt von Michael Bauer

Im Rahmen der Spartenversammlung am Sonntag, den 23. Februar, wurden folgende Ligeneinteilungen und Modi bekannt gegeben. Die Regional- und die Landesliga hat je acht Teams und wird nach Wunsch der teilnehmenden Clubs in zwei Staffeln gespielt und nicht in einer Einfachrunde. Damit soll größtmögliche Flexibillität gewährleistet sein.

 

Im Nachwuchs bleibt es bei den bewährten Modi, in der Schülerliga wird derzeit geprüft, ob wie auf der Zukunfskonferenz gewünscht, Dreierspieltage möglich sind. Dazu gab es am Rande der Sitzung drei Vorschläge, die von Jugendleiter Martin Eckart und Spielleiterin Claudia Gigler geprüft werden.

 

Regionalliga Süd-Ost, Gruppen A und B

Gruppe A: Bamberg/Erlangen, Nürnberg, Pleystein, Donaustauf
Gruppe B: TV Augsburg, Königsbrunn, Ingolstadt 1, Atting 2

 

MODUS:
Vorrunde: Einfachrunde in zwei Gruppen
Finalrunde: Einfachrunde der beiden Erstplatzierten und beiden Zweitplatzierten; Erster nach Finalrunde steigt in die 2. Bundesliga Süd auf
Platzierungsrunde: Einfachrunde der beiden Drittplatzierten und der beiden Viertplatzierten; Letzter nach Platzierungsrunde steigt in die Landesliga ab

 

 

Landesliga, Gruppen A und B
Gruppe A: Schwabach, Schwabach, Nürnberg, SUA
Gruppe B: Deggendorf 2, Donaustauf 2, Straubing, Ingolstadt 2

 

MODUS:
Vorrunde: Einfachrunde in zwei Gruppen
Playoffs Hin- und Rückspiel
1. A vs. 4. B
2. A vs. 3. B
3. A vs. 2. B
4. A vs. 1. B
Danach Halbfinale, Serie um Platz 3, Finale


Juniorenliga
Atting, Deggendorf 1, Deggendorf 2, Ingolstadt, TV Augsburg

MODUS: Eineinhalbfachrunde, danach Playoffs; Option zum Playoff-Verzicht

 

Jugendliga
Atting 1, Atting 2, Deggendorf, Ingolstadt, TV Augsburg

MODUS: Eineinhalbfachrunde, danach Playoffs; Option zum Playoff-Verzicht

 

Schülerliga
Atting, TV Augsburg, Deggendorf, Schwabach United
MODUS: Nach Input von Spartenversammlung in Klärung; Option von Dreierspieltagen wird geprüft; Alternative: Doppelrunde mit anschließenden Playoffs; Option zum Playoff-Verzicht

 

Bambiniliga:
Atting, Deggendorf, TV Augsburg, Schwabach United, Donaustauf

MODUS: Turnierrunde


Rookie-Liga
Einteilung und Modus werden nach Videokonferenz mit den Teilnehmern Ende Februar bekannt gegeben. Mehrere Interessenten haben sich bereits gemeldet

 

Jetzt zur neuen BRIV-Rookie-Liga für Einsteiger anmelden

10.01.2022 14:17 - Eingestellt von Michael Bauer

Erstmals bietet der BRIV 2022 eine Rookie-Liga unterhalb der Landesliga an. Die Rookie-Liga versteht sich als Einstiegsliga und richtet sich an Teams, die entweder keinem Verein zugehörig sind oder innerhalb eines Vereins bislang noch nicht am Spielbetrieb teilgenommen haben. Nicht teilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften, die 2019, 2020 oder 2021 am BRIV bzw. ISHD-Spielbetrieb teilgenommen haben. Wiedereinsteiger sind explizit willkommen. Es besteht keine Aufstiegsmöglichkeit in die Landesliga. Ein Team kann nur maximal zweimal an der Rookie-Liga teilnehmen. 

 

Anmeldung: einfach den Vereinsmeldebogen ausfüllen (Rookie-Liga ankreuzen) und eingescannt an claudia.gigler@briv-online.de schicken. Anmeldeschluss ist der 15. März 2022. Daraufhin erfolgt in direkter Absprache mit den Teams die Terminansetzung der Heimspieltage. Die Heimspieltage sind zwischen dem 30. April und dem 31. Juli 2022 an Wochenenden geplant. 

Vereinsmeldebogen 2022

 

Durchführung: Jede teilnehmende Mannschaft richtet - sofern sie über eine Spielstätte verfügt - einen Heimspieltag mit mindestens 3 Teams aus. Zeitnehmer und Schiedsrichter stellt der BRIV. Spielerpässe sind nicht erforderlich. Der Nachweis der Spielberechtigung erfolgt über eine vorab erstellte Kaderliste sowie über Personalausweise. Die Sportler sind über eine Veranstaltungsversicherung des BLSV für die Dauer der Sportausübung versichert. Die Spiele werden mittels eines einseitigen Turnierblatts dokumentiert.

 

Kosten: Die Startgebühr beträgt €250,-- pro Team. Hinzu kommen gfs. Mieten für die Austragung eines Heimspieltages (Halle oder Freiluftplatz). Natürlich können Kosten z.B. durch Abgabe von Speisen und Getränken ausgeglichen werden. 

 

Regeln: Es gelten die offiziellen Spielregeln der ISHD; eine separate Durchführungsbestimmung regelt Einzelheiten (z.B. Spielzeiten, Dauer von Strafzeiten etc.).

 

Rückfragen: Wer vor der formellen Meldung noch direkte Rückfragen zur Rookie-Liga hat, kann diese jederzeit an thomas.weiss@briv-online.de richten (0049-173-4618094). 

Deutsche Meisterschaft der U19: Atting Sechster, Deggendorf Siebter

12.12.2021 23:06 - Eingestellt von Michael Bauer

Platz sechs und sieben ging an die bayerischen Vertreter IHC Atting und Deggendorf Pflanz bei der deutschen Meisterschaft der Junioren (U19) in Kaarst, bei der sich die heimischen Crash Eagles den Titel sicherten. Kaarst hat damit alle drei Titel im Nachwuchsbereich gewonnen, hatte sich zuvor bereits den Titel bei der U13 und der U16 gesichert.

 

Atting hatte mit einem Sieg aus der Gruppenphase (5:3 gegen Unitas Berlin) den dritten Platz belegt und hatte ebenso das Halbfinale verpasst, wie Deggendorf, das seinen einzigen Gruppensieg gegen den späteren Halbfinalisten Dragons Heilbronn (5:2) feierte.

 

Im ersten Platzierungsspiel gab es dann das bayerische Duell, das klar mit 9:1 für Atting endete. Die Wölfe verloren wiederum klar mit 2:10 das Spiel um Platz fünf gegen die Red Devils Berlin, Deggendorf siegte mit 8:3 gegen Unitas Berlin und belegte schließlich Rang sechs.

 

Deutsche Meisterschaft der U16: Atting Vierter, Deggendorf Fünfter

05.12.2021 22:23 - Eingestellt von Michael Bauer

Die beiden bayerischen Teams bei der deutschen Meisterschaft in Düsseldorf schlossen das Turnier auf den Rängen vier und fünf ab. Der IHC Atting, der die Vorrunde noch ohne Niederlage und mit neun Punkten als Zweiter hinter dem späteren deutschen Meister Crash Eagles Kaarst abgeschlossen hatte, unterlag im Halbfinale den Bissendorfer Panthern mit 0:3 und schließlich auch im Spiel um Platz drei den Commanders Velbert mit 2:4.

 

Die Deggendorf Pflanz hatten am Sonntag zwar mit dem 11:3 gegen die Eisbären Juniors Berlin und einem 5:0 gegen die Rostocker Nasenbären zwar zum Abschluss der Gruppenphase noch einmal zwei Siege eingefahren, zum Erreichen des Halbfinales reichte da aber knapp nicht mehr. Mit einem 6:3 gegen Rostock und einem 5:4 gegen Berlin sicherte man sich aber am Ende Rang fünf.

 

Der BRIV gratuliert beiden Mannschaften zu einer starken Turnierleistung.

Anmeldung zur Rookie-Liga 2022 - Anmeldeschluss 15. März 2022

29.11.2021 12:22 - Eingestellt von Thomas Weiß

Erstmals bietet der BRIV 2022 eine Rookie-Liga unterhalb der Landesliga an. Die Rookie-Liga versteht sich als Einstiegsliga und richtet sich an Teams, die entweder keinem Verein zugehörig sind oder innerhalb eines Vereins bislang noch nicht am Spielbetrieb teilgenommen haben. Nicht teilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften, die 2019, 2020 oder 2021 am BRIV bzw. ISHD-Spielbetrieb teilgenommen haben. Wiedereinsteiger sind explizit willkommen. Es besteht keine Aufstiegsmöglichkeit in die Landesliga. Ein Team kann nur maximal zweimal an der Rookie-Liga teilnehmen. 

 

Anmeldung: einfach den Vereinsmeldebogen ausfüllen (Rookie-Liga ankreuzen) und eingescannt an claudia.gigler@briv-online.de schicken. Anmeldeschluss ist der 15. März 2022. Daraufhin erfolgt in direkter Absprache mit den Teams die Terminansetzung der Heimspieltage. Die Heimspieltage sind zwischen dem 30. April und dem 31. Juli 2022 an Wochenenden geplant. 

Vereinsmeldebogen 2022

 

Durchführung: Jede teilnehmende Mannschaft richtet - sofern sie über eine Spielstätte verfügt - einen Heimspieltag mit mindestens 3 Teams aus. Zeitnehmer und Schiedsrichter stellt der BRIV. Spielerpässe sind nicht erforderlich. Der Nachweis der Spielberechtigung erfolgt über eine vorab erstellte Kaderliste sowie über Personalausweise. Die Sportler sind über eine Veranstaltungsversicherung des BLSV für die Dauer der Sportausübung versichert. Die Spiele werden mittels eines einseitigen Turnierblatts dokumentiert.

 

Kosten: Die Startgebühr beträgt €250,-- pro Team. Hinzu kommen gfs. Mieten für die Austragung eines Heimspieltages (Halle oder Freiluftplatz). Natürlich können Kosten z.B. durch Abgabe von Speisen und Getränken ausgeglichen werden. 

 

Regeln: Es gelten die offiziellen Spielregeln der ISHD; eine separate Durchführungsbestimmung regelt Einzelheiten (z.B. Spielzeiten, Dauer von Strafzeiten etc.).

 

Rückfragen: Wer vor der formellen Meldung noch direkte Rückfragen zur Rookie-Liga hat, kann diese jederzeit an thomas.weiss@briv-online.de richten (0049-173-4618094). 

 

 

U16 des IHC Atting ist bayerischer Jugendmeister

22.11.2021 10:30 - Eingestellt von Michael Bauer

Die U16 des IHC Atting ist bayerischer Meister 2021. Die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger setzte sich in drei Spielen gegen die Deggendorf Pflanz durch. Nachdem die Pflanz Spiel 1 der Finalserie mit 8:7 gewonnen hatten, sicherten sich die Attinger Spiel 2 mit 6:3. Das entscheidende dritte Spiel gewannen die Attinger dann am Samstag mit 9:4 in Deggendorf.

 

Die Wölfe hatten sich im Halbfinale in zwei Spielen gegen den TV Augsburg durchgesetzt. Die Pflanz, die die Hauptrunde mit 16 von 18 möglichen Punkten abgeschlossen hatten, standen bereits für das Finale fest. Beide Mannschaften werden Bayern beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft am 4./5. Dezember in Düsseldorf vertreten.

 

Der BRIV gratuliert dem IHC Atting ganz herzlich zur Meisterschaft.

U13 des IHC Atting ist bayerischer Schülermeister 2021

22.11.2021 10:29 - Eingestellt von Michael Bauer

Die Schülermannschaft des IHC Atting ist bayerischer Meister. Die Wölfe gewannen am Samstag Spiel 3 der Finalserie gegen den TV Augsburg mit 7:4. In einem spannenden Spiel stand es zunächst 4:4, ehe die Wölfe dann mit drei Toren davonzogen.

 

In der Serie war ein drittes Spiel notwendig geworden, da die Wölfe in der zweiten Finalpartie einen Spieler aus der U10 eingesetzt hatten, der nicht rechtzeitig gemeldet worden war.

 

Beide Mannschaften werden Bayern beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft am 27./28. November in Rostock vertreten.

 

Der BRIV gratuliert dem IHC Atting ganz herzlich zur Meisterschaft.

Anmeldung zur Saison 2022 - Eingearbeitete Reformen aus der Zukunftskonferenz am 17.09.2022

19.11.2021 19:54 - Eingestellt von Thomas Weiß

Anbei finden sich die Anmeldeunterlagen für die BRIV-Saison 2022 inklusive aller relevanten Formblätter, bestehend aus:

 

- Rundschreiben zur Anmeldung für die Saison 2022

- Vereinsmeldebogen

- Heimspielterminplanung

- Schiedsrichtermeldung

- Anmeldung Schiedsrichterausbildung 2022

 

Wir bitten alle Vereine, die Unterlagen aufmerksam zu lesen sowie die erforderlichen Formblätter bei den angegebenen BRIV-Verwaltungsstellen fristgerecht einzureichen.

 

In die Planungen für die Saison 2022 sind unmittelbar Anregungen aus der Zukunftskonferenz vom 17. September 2021 eingegangen. In diesem Rahmen hatten interessierte Vereinsvertreter die Möglichkeit, systematisch Verbesserungspotentiale zur Vereinfachung des Spielbetriebs zu sammeln. Die Sportkommission hat die Anregungen geprüft und - wo möglich - direkte Anpassungen vorgenommen. Weitere Anregungen aus der Zukunftskonferenz werden zum Jahresende gemeinsam mit den zuständigen Gremien der ISHD diskutiert und bewertet. Folgende Änderungen sind direkte Resultate aus der Zukunftskonferenz:

 

1. Einführung einer Rookie-Liga für Einsteigerteams

Erstmals bietet der BRIV eine sogenannte Rookie-Liga unterhalb der Landesliga an. Zielgruppe sind Teams, die entweder keinem Verein zugehörig sind oder innerhalb eines Vereins bislang noch nicht am Spielbetrieb teilgenommen haben. Jede gemeldete Mannschaft richtet – sofern sie über eine Spielstätte verfügt – einen Heimspieltag aus, an dem mindestens drei Teams gegeneinander spielen. Zeitnehmer und Schiedsrichter stellt der BRIV. Es gibt keine Aufstiegsmöglichkeit in die Landesliga. Ein Team kann nur maximal zweimal an der Rookie-Liga teilnehmen. Spielerpässe sind nicht erforderlich. Der Nachweis der Spielberechtigung erfolgt über eine vorab erstellte Kaderliste sowie über Personalausweise. Die Rookie-Liga richtet sich schwerpunktmäßig an gänzlich neue Teams bzw. Vereine sowie an Wiedereinsteiger. Nicht teilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften, die 2019, 2020 und 2021 am BRIV- bzw. ISHD-Spielbetrieb teilgenommen haben. An Kosten entstehen neben einer Startgebühr von 250,--€ gfs. Hallenmieten für die Austragung eines Heimspieltages. 

 

2. Erleichterung des Zeitnehmersolls

Für die Saison 2022 gilt testweise die Vorgabe, dass bei jedem Spiel nur noch ein mindestens 18-jähriger ausgebildeter Zeitnehmer anwesend sein muss. Der zweite vorgeschriebene Zeitnehmer kann durch einen mindestens 15-jährigen intern eingewiesenen Zeitnehmerassistenten ersetzt werden. Der BRIV behält sich allerdings vor, bei negativen Erfahrungswerten 2022 in der Folgesaison wieder zur alten Regelung zurückzukehren. 

 

3. Strafbefreiung bei Nichterreichen des Schiedsrichtersolls

Für die Saison 2022 werden testweise Strafen für das etwaige Nichterreichen des Schiedsrichtersolls ausgesetzt. In der Vergangenheit haben gerade diese Strafen zu hohen finanziellen Belastungen bei Vereinen geführt, die nicht in der Lage waren, ausreichend Schiedsrichter zu stellen. Gleichwohl kann ein geregelter Spielbetrieb nur funktionieren, wenn ausreichend viele Schiedsrichter von den Vereinen vorgehalten werden. Wir setzen diesbezüglich zukünftig weniger auf die Wirkung von Strafandrohungen als vielmehr auf positive Anreize, trotz wegfallenden finanziellen Strafdrucks als Verein seinen individuellen Anteil zur kollektiven Schiedsrichterleistung zu erbringen, sprich bestehende Schiedsrichter zu halten und weiterhin neue Schiedsrichter auszubilden. Siehe dazu Punkt 4. 

 

4. Bildung eines Schiedsrichterfördertopfs zur gezielten Unterstützung von Schiedsrichterausbildungen

Trotz wegfallenden Strafdrucks appelliert der BRIV an alle Vereine, eigenmotivierte Schiedsrichteranwärter zu aktivieren und in Ausbildung zu schicken. Um diese Ausbildungen so kostengünstig wie möglich zu machen, wird der BRIV 2022 Neuausbildungen finanziell subventionieren. Dazu wird ein Schiedsrichterfördertopf ins Leben gerufen, aus dem Schiedsrichterausbildungen und -fortbildungen zu großen Teilen bezahlt werden. In den Fördertopf zahlen alle Vereine mit 2 oder mehr Schiedsrichter pro Saison eine Umlage von 150€ ein; Vereine mit nur einem Schiedsrichter 200€; Vereine ohne Schiedsrichter 250€. Im Gegenzug werden die Kosten für Ausbildungen und Fortbildungen massiv reduziert (100€ Teilnahmegebühr bei Ausbildungen; 25€ Teilnahmegebühr bei Fortbildungen plus gfs. Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten).

 

5. Digitalisierung des Aus- und Weiterbildungswesens

Wie bereits 2021 werden auch fortan Zeitnehmerausbildungen in digitaler Form stattfinden. Zudem hat die ISHD bereits 2021 positive Erfahrungen mit digitalen Trainerfortbildungen gesammelt. Damit sollen Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten für Teilnehmer signifikant reduziert werden. Zudem wird Bayern 2022 als Pionierregion Erfahrungen mit einer hybriden Schiedsrichterausbildung sammeln, d.h. 4 Tage digital, 2 Tage Präsenz. 

 

6. Optionale Heimschiedsrichter bei Nachwuchsspielen

Bei der Schiedsrichterbesetzung von Nachwuchsspielen kann in der Saison 2022 testweise optional auf ein Schiedsrichtergespann aus einem heimischen und einem auswärtigen Schiedsrichter zurückgegriffen werden. Dadurch können Schiedsrichterkosten gespart sowie Ressourcenengpässe bei Schiedsrichtereinteilungen ausgeglichen werden. Auch hier behält sich der BRIV vor, bei negativen Erfahrungswerten im Folgejahr wieder zur bisherigen Regelung zurückzukehren. 

 

7. Kulanz im Umgang mit Strafgebühren zu Saisonbeginn; vereinfachte Formblätter für Turniere (Bambini, Rookies) 

Bei den ersten beiden Heimspieltagen eines Vereins zu Beginn der Saison 2022 sollen keine Strafgebühren wegen mangelhafter Spielstättenausrüstung oder fehlenden Unterschriften ausgesprochen werden. Stattdessen werden die Vereine kulanterweise auf Missstände dieser Art hingewiesen und um Abstellung gebeten. Zudem wird das Game-Handling bei Turnieren (Bambinis, Rookies) deutlich erleichtert, indem statt Spielberichtsbögen und Zusatzblättern ein einseitiges Turnierblatt Verwendung findet.  

 

8. Transparenz der ligenseitigen Zielplanungen

Wie bereits im Hinblick auf die Saison 2021 praktiziert, soll auch zukünftig das Zielszenario der Ligeneinteilung im Vorfeld beschrieben werden, um den Vereinen hinreichende Transparenz und Orientierung zu geben. Speziell zu diesem Punkt hat der BRIV bereits in den Durchführungsbestimmungen zur Saison 2021 die möglichen Szenarien für 2022 skizziert. Demnach ist im Herrenbereich eine Regionalliga mit maximal 10 Mannschaften beabsichtigt, die – eingeteilt in zwei regionale Gruppen – eine Einfachrunde ausspielen und sich danach in Playoffs verzahnen (Halbfinale, Finale). Alle anderen Mannschaften werden in regionale Landesligen eingeteilt, die jeweils für sich eine Einfachrunde spielen und sich danach in Playoffs verzahnen. Sofern sämtliche Teams melden, die 2019 bis 2021 am Start waren, sieht die sportliche Reihenfolge wie folgt aus:

 

1. TV Augsburg 2 (Platz 1 2019)

2. Donaustauf 1 (Platz 2 2019)

3. Nürnberg Knights 1 (Platz 3 2019)

4. Königsbrunn 1 (Platz 4 2019; Übernahme der Lizenz von Schwabmünchen)

5. Ingolstadt 1 (Platz 5 2019)

6. Pleystein (Bester Aufsteiger 2019)

7. SU Augsburg (Zweitbester Aufsteiger 2019)

8. Schwabach Blue Lions (Platz 3 2021)

9. Bamberg/Erlangen (Platz 5 2021)

10. Atting 2 (Platz 7 2021)

11. Schwabach United (Platz 8 2021)

12. Deggendorf 2 (Platz 9 2021)

13. Nürnberg Patriots (Platz 10 2021)

14. Straubing (9. 2019)

15. Sweep Hockey Captains (10. 2019)

16. Marktoberdorf (13. 2019)

17. Neubeuern (15. 2019)

18. Donaustauf 2 (16. 2019)

19. TV Augsburg 3 (17. 2019)

20. Ingolstadt 2 (19. 2019)

+ gfs. Neumeldungen

 

Im idealen Meldefall werden die Plätze 1 bis 10 in zwei Regionalligagruppen eingeteilt; die restlichen Teams in Landesligagruppen. Sollten weniger als 10 Regionalligameldungen eingehen und sich keine entsprechenden Nachrücker finden, behält sich die Kommission vor, situationsgemäß alternative Ligeneinteilungen zu skizzieren (z.B. 8 Regionalligateams, eingeteilt in zwei Vierergruppen mit Playoff-Verzahnung oder eingleisige Ligenkonstrukte bei weniger als 8 gemeldeten Regionalligateams). Im Nachwuchs plant der BRIV - wie bereits in den Vorjahren - eingleisige Ligenkonstrukte; im Bambinibereich findet wieder eine Turnierrunde statt.

Drittes Finalspiel bei der U13 notwendig

17.11.2021 10:45 - Eingestellt von Michael Bauer

Die Entscheidung in der Finalserie der U13 ist noch einmal vertagt. Das zweite Finalspiel wird mit 12:0 für den TV Augsburg gewertet, weil der IHC Atting einen Spieler aus der U10 eingesetzt hat, der nicht rechtzeitig hochgemeldet wurde. Daher steht es in der Finalserie nun 1:1. Ein drittes Spiel wird nun endgültig über den Meister entscheiden. Dieses findet am 20. November um 12 Uhr in Atting statt.

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