Bayerischer Rollsport- und Inline-Verband
Inline-Skaterhockey in Bayern

Newsmeldungen 2022

Optimistisch und mit vielen Neuerungen aus der Zukunftskonferenz ins Jahr 2022

24.01.2022 00:37 - Eingestellt von Michael Bauer

Das bayerische Skaterhockey geht optimistisch ins Jahr 2022. Die Sportkommission plant einen normalen, coronakonformen Spielbetrieb. Auf der digital durchgeführten Spartenversammlung wurden den Vereinen das Programm, die Ligeneinteilungen (siehe Newsmeldung unten) und eine große Zahl an Neuerungen für die Spielzeit vorgestellt – Neuerungen, an der die Vereine in einer Zukunftskonferenz Ende 2021 selbst ihren Anteil hatten.

 

In beiden Herrenligen sind je acht Teams gemeldet. Die teilnehmenden Teams votierten für die Variante mit je zwei Staffeln in Regionalliga und Landesliga, um coronabedingt möglichst viel Spielraum zu haben und auch den Aufwand gering zu halten. Diesem Wunsch entsprach die Kommission. Einen Neuling gibt es nicht, Marktoberdorf kann dieses Jahr kein Team stellen.

 

Im Nachwuchs ist die Anzahl der Mannschaften wieder gewachsen. Der TV Augsburg kann in allen vier Altersklassen wieder Teams stellen, der ERC Ingolstadt ist nach seiner Pause wieder mit dabei und die Donaustauf Crocodiles stellen neu eine Bambinimannschaft. Atting schickt zwei Jugendmannschaften ins Rennen. Zudem kündigten die Nürnberg Patriots an, für 2023 eine Nachwuchsmannschaft melden zu wollen (man habe derzeit eine größere Zahl Jugendlicher in verschiedenen Altersklassen), in Donaustauf gibt es auch eine Perspektive für eine U13 oder U16. „Die Entwicklung ist sehr positiv“, sagte Jugendleiter Martin Eckert. „Es freut mich, dass wir wieder mehr Nachwuchsteams haben. Wir kommen der Zielvorstellung von sechs Teams pro Liga wieder näher, tendenziell können wir mit zweiten Mannschaften von Clubs sogar auf sieben oder acht Teams pro Liga kommen. Dann kämen sehr attraktive Modi zum Tragen.“

 

Nun geht es ans Erstellen der Spielpläne. „Wir sind guter Dinge, den Spielbetrieb im März oder April starten zu können“, sagte Kommissionsvorsitzender Thomas Weiß. „Ansonsten müssten wir noch einmal dementsprechend reagieren.“ Turniere vorab wie der Bayernpokal oder das Nachwuchsfrühjahrsturnier sind allerdings nicht geplant. Weiß richtete noch einmal einen Dank an die Vereine und die Kommissionsmitglieder. „Wir waren 2021 der erste Landesverband in Deutschland, der im Juni nach den Lockerungen wieder starten konnte. Das hat gezeigt, dass wir im Verband und bei den Vereinen sehr flexibel sind.“

 

Die im Herbst durchgeführte Zukunftskonferenz (siehe Newsmeldung vom 19. November) führt nun direkt zu mehreren Veränderungen im Spielbetrieb, die sich positiv auf die Struktur sowie auf die Belastung der Vereine auswirken sollen. Unter anderem wurde die Ausbildungsstruktur bei den Schiedsrichtern, Zeitnehmern und Trainern teilweise digitalisiert. Damit ist der BRIV ein Vorreiter in Deutschland. Dazu wurde das Zeitnehmer- und auch das Schiedsrichtersoll aufgeweicht, ein neuer Schiedsrichterfördertopf bringt einhergehend mit deutlich niedrigeren Kosten für Aus- und Weiterbildung eine wesentliche finanzielle Erleichterung. „Die Hürden für die Vereine werden damit sukzessive geringer“, sagte Weiß. „Es ist hier wahnsinnig viel passiert. Gerade die Themen Zeitnehmer und Schiedsrichter sind Veränderungsbastionen. Da marschieren wir deutschlandweit voran und trauen uns etwas. Das sind nämlich letztlich keine kleinen Veränderungen.“

 

Ein direktes Produkt der Zukunftskonferenz ist auch die neue Rookie-Liga, die Neulingen oder auch ehemaligen Teams die Chance geben soll in eine Art Spielbetrieb hineinzuschnuppern. Ziel ist, diese in die Landesliga hinzuführen. Noch unklar ist die Einteilung in der Liga. Hier wird die Zahl der Teams nach einer Videokonferenz Ende Februar feststehen. Schon jetzt haben sich aber sieben Interessenten aus verschiedensten Teilen Bayerns gemeldet, was die Kommission mit Freude aufnahm.

 

Auch das Thema Marketing nahm in der Zukunftskonferenz Raum ein. Mit ausgehend vom BRIV entstand 2021 ein Kompetenzteam aus Vertretern aus ganz Deutschland (eine große Zahl kam dabei aus Bayern), die mit einer Kampagne, zugeschnitten auf Spieler, Eltern und Vereine, Skaterhockey nicht nur vorstellen, sondern auch ins Bewusstsein der Sportlerinnen und Sportler bringen wollen. Dazu wurde nicht nur ein neues Logo entwickelt, es entstanden und entstehen mithilfe der Vereine aus Augsburg, Atting und Deggendorf auch Imagevideos, die auf einer in Kürze online gehenden Homepage präsentiert werden. Ziel ist es, die Breite der Spieler und Vereine zu vergrößern und so wieder mehr Teams für den Spielbetrieb zu gewinnen.

 

Für den Herbst des Jahres ist erstmals seit vielen Jahren wieder ein Trainer-C-Lehrgang geplant. Hier werden derzeit Termine und Ansetzungen in Verbindung mit Harald Knott, Leiter der Trainerausbildung bei der ISHD, abgestimmt. Auch hier soll digital gelehrt werden, was die Hürden für die Trainer enorm senkt: Die Theorie soll demnach zusammen mit Teilnehmern anderer Lehrgänge digital stattfinden, die Präsenztermine sind an bayerischen Standorten wie Atting, Deggendorf oder Augsburg vorgesehen. Bayerische Vereine hatten hier jüngst Bedarf angemeldet.

 

Offiziell verabschiedet wurden mit Markus Gramann ein langjähriger Staffelleiter und mit Adalbert Ochotta, der als Webmaster ausgeschieden war. Weiß würdigte Ochotta für dessen hohe Verdienste rund um die Erstellung der Homepage und die digitale Grundstruktur. „Er hat in rund 20 Jahren hervorragende Dienste für den BRIV geleistet. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“

Ligeneinteilung 2022

23.01.2022 22:45 - Eingestellt von Michael Bauer

Im Rahmen der Spartenversammlung am Sonntag, den 23. Februar, wurden folgende Ligeneinteilungen und Modi bekannt gegeben. Die Regional- und die Landesliga hat je acht Teams und wird nach Wunsch der teilnehmenden Clubs in zwei Staffeln gespielt und nicht in einer Einfachrunde. Damit soll größtmögliche Flexibillität gewährleistet sein.

 

Im Nachwuchs bleibt es bei den bewährten Modi, in der Schülerliga wird derzeit geprüft, ob wie auf der Zukunfskonferenz gewünscht, Dreierspieltage möglich sind. Dazu gab es am Rande der Sitzung drei Vorschläge, die von Jugendleiter Martin Eckart und Spielleiterin Claudia Gigler geprüft werden.

 

Regionalliga Süd-Ost, Gruppen A und B

Gruppe A: Bamberg/Erlangen, Nürnberg, Pleystein, Donaustauf
Gruppe B: TV Augsburg, Königsbrunn, Ingolstadt 1, Atting 2

 

MODUS:
Vorrunde: Einfachrunde in zwei Gruppen
Finalrunde: Einfachrunde der beiden Erstplatzierten und beiden Zweitplatzierten; Erster nach Finalrunde steigt in die 2. Bundesliga Süd auf
Platzierungsrunde: Einfachrunde der beiden Drittplatzierten und der beiden Viertplatzierten; Letzter nach Platzierungsrunde steigt in die Landesliga ab

 

 

Landesliga, Gruppen A und B
Gruppe A: Schwabach, Schwabach, Nürnberg, SUA
Gruppe B: Deggendorf 2, Donaustauf 2, Straubing, Ingolstadt 2

 

MODUS:
Vorrunde: Einfachrunde in zwei Gruppen
Playoffs Hin- und Rückspiel
1. A vs. 4. B
2. A vs. 3. B
3. A vs. 2. B
4. A vs. 1. B
Danach Halbfinale, Serie um Platz 3, Finale


Juniorenliga
Atting, Deggendorf 1, Deggendorf 2, Ingolstadt, TV Augsburg

MODUS: Eineinhalbfachrunde, danach Playoffs; Option zum Playoff-Verzicht

 

Jugendliga
Atting 1, Atting 2, Deggendorf, Ingolstadt, TV Augsburg

MODUS: Eineinhalbfachrunde, danach Playoffs; Option zum Playoff-Verzicht

 

Schülerliga
Atting, TV Augsburg, Deggendorf, Schwabach United
MODUS: Nach Input von Spartenversammlung in Klärung; Option von Dreierspieltagen wird geprüft; Alternative: Doppelrunde mit anschließenden Playoffs; Option zum Playoff-Verzicht

 

Bambiniliga:
Atting, Deggendorf, TV Augsburg, Schwabach United, Donaustauf

MODUS: Turnierrunde


Rookie-Liga
Einteilung und Modus werden nach Videokonferenz mit den Teilnehmern Ende Februar bekannt gegeben. Mehrere Interessenten haben sich bereits gemeldet

 

Jetzt zur neuen BRIV-Rookie-Liga für Einsteiger anmelden

10.01.2022 14:17 - Eingestellt von Michael Bauer

Erstmals bietet der BRIV 2022 eine Rookie-Liga unterhalb der Landesliga an. Die Rookie-Liga versteht sich als Einstiegsliga und richtet sich an Teams, die entweder keinem Verein zugehörig sind oder innerhalb eines Vereins bislang noch nicht am Spielbetrieb teilgenommen haben. Nicht teilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften, die 2019, 2020 oder 2021 am BRIV bzw. ISHD-Spielbetrieb teilgenommen haben. Wiedereinsteiger sind explizit willkommen. Es besteht keine Aufstiegsmöglichkeit in die Landesliga. Ein Team kann nur maximal zweimal an der Rookie-Liga teilnehmen. 

 

Anmeldung: einfach den Vereinsmeldebogen ausfüllen (Rookie-Liga ankreuzen) und eingescannt an claudia.gigler@briv-online.de schicken. Anmeldeschluss ist der 15. März 2022. Daraufhin erfolgt in direkter Absprache mit den Teams die Terminansetzung der Heimspieltage. Die Heimspieltage sind zwischen dem 30. April und dem 31. Juli 2022 an Wochenenden geplant. 

Vereinsmeldebogen 2022

 

Durchführung: Jede teilnehmende Mannschaft richtet - sofern sie über eine Spielstätte verfügt - einen Heimspieltag mit mindestens 3 Teams aus. Zeitnehmer und Schiedsrichter stellt der BRIV. Spielerpässe sind nicht erforderlich. Der Nachweis der Spielberechtigung erfolgt über eine vorab erstellte Kaderliste sowie über Personalausweise. Die Sportler sind über eine Veranstaltungsversicherung des BLSV für die Dauer der Sportausübung versichert. Die Spiele werden mittels eines einseitigen Turnierblatts dokumentiert.

 

Kosten: Die Startgebühr beträgt €250,-- pro Team. Hinzu kommen gfs. Mieten für die Austragung eines Heimspieltages (Halle oder Freiluftplatz). Natürlich können Kosten z.B. durch Abgabe von Speisen und Getränken ausgeglichen werden. 

 

Regeln: Es gelten die offiziellen Spielregeln der ISHD; eine separate Durchführungsbestimmung regelt Einzelheiten (z.B. Spielzeiten, Dauer von Strafzeiten etc.).

 

Rückfragen: Wer vor der formellen Meldung noch direkte Rückfragen zur Rookie-Liga hat, kann diese jederzeit an thomas.weiss@briv-online.de richten (0049-173-4618094).